Adresse: Uhlandstraße 11, 72072 Tübingen

Strafverteidiger in Tübingen

Herzlich willkommen auf meiner Internetseite!

Sie finden hier Informationen über meine Person und meine wichtigsten Tätigkeitsfelder sowie verschiedene Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme.

Seit vielen Jahren bin ich auf alle Aspekte des Strafrechts spezialisiert.
Neben der klassischen Strafverteidigung biete ich auch eine kompetente Beratung an – nicht selten lassen sich Probleme bereits im Vorfeld regeln. Kommt es zu einer Verteidigung, werde ich mit Ihnen die passende Strategie entwickeln. Dabei ist mir eine hohe Transparenz, auch bei den anfallenden Kosten, sehr wichtig. Ich kann Sie bundesweit gerichtlich und außergerichtlich vertreten.

Bei Problemfällen, deren Bearbeitung ich nicht übernehme, stelle ich für Sie den Kontakt mit einem spezialisierten Kollegen her, denn ich verfüge über ein wertvolles fachliches Netzwerk, auf das ich jederzeit zurückgreifen kann.

Im Mittelpunkt steht bei mir der individuelle Fall; die Mandantin oder der Mandant soll sich optimal betreut fühlen.

Thomas Weiskirchner

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

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Überblick über die Rechtsgebiete

Betäubungsmittelstrafrecht

Bei meiner strafrechtlichen Tätigkeit bin ich immer bemüht, eine Verteidigungsstrategie zu finden, die einerseits den rechtlichen oder tatsächlichen Gegebenheiten gerecht wird, zugleich auch die Interessen des Beschuldigten/Angeklagten verfolgt. Hier bietet das Gesetz durch § 35 Betäubungsmittel-Gesetz (BtmG) die Möglichkeit, Therapie statt Strafe einzusetzen. In einigen Fällen gelingt es daher, soweit durch das Gericht eine mit den vorgeworfenen Taten zusammenhängende Betäubungsmittelabhängigkeit der Angeklagten bejaht wird, die Inhaftierung zu verhindern oder zumindest die Haftdauer erheblich zu reduzieren.

Zum BtMG:

Die Legalisierung bestimmter Drogen ist ein seit Jahren diskutiertes Thema.

Unabhängig von jüngsten Entwicklungen im Ausland ist die Rechtslage in Deutschland nach wie vor eindeutig:

Nach §29 Abs. 1 Nr. 1 BtMG kann Im Falle eines Verstoßes eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren oder auch eine hohe Geldstrafe verhängt werden. Dabei stehen vor allem der Anbau, die Herstellung und der Handel unter Strafe. So kann schon der Besitz von weniger als einem Gramm Haschisch oder Marihuana eine Anklage zur Folge haben. Ich berate Sie in allen Fragen des Betäubungsmittelrechts. Aufgrund meiner vielfältigen Erfahrung in diesem Bereich kann ich Mandanten kompetente Beratung und Schutz versprechen.
Möchten Sie einen Überblick über die Gesetzeslage erhalten, finden Sie unter diesem Link mehr: Betäubungsmittelstrafrecht.

 


Jugendstrafrecht

Einen weiteren Schwerpunkt meiner Tätigkeit stellen generell Strafverfahren gegen Jugendliche dar, hier insbesondere Gewaltdelikte. Aktuell gibt es bei den Staatsanwaltschaften die Tendenz, Gewaltdelikte bei Jugendlichen in einem erheblich größeren Umfang als in der Vergangenheit zu verfolgen und Anklage zu erheben. Hier ist eine frühe Kontaktaufnahme mit den Erziehungsberechtigten, der Jugendgerichtshilfe sowie auch im Ermittlungsverfahren bereits mit der Staatsanwaltschaft ganz entscheidend.

Das Jugendstrafrecht sieht auch für den Fall einer Anklage Möglichkeiten vor, eine Inhaftierung des Jugendlichen zu verhindern. Zu nennen wäre hier die „Vorbewährung“, die in Fällen angestrebt wird, bei welchen zum Zeitpunkt der Gerichtsverhandlung eine Bewährungschance noch unsicher ist. Dies bedeutet, dass im Urteil zunächst ein Schuldspruch wegen der angeklagten Tat erfolgt. Die Frage der Bewährung wird dann in einem gesonderten (späteren) Verfahren entschieden. In der Zeit zwischen dem Urteil und der Entscheidung über die Frage, ob Bewährungsaussetzung möglich ist, bedarf es also deshalb eines engen Kontaktes zwischen dem Jugendlichen und dem Verteidiger, um die im Sinne der Bewährungsaussetzung erforderlichen günstigen Umstände zu erarbeiten.

Auch für den Fall, dass eine Strafe ohne Bewährung erkannt wird, besteht immer noch die Möglichkeit, dass der Jugendliche nach einem Teil der verbüßten Strafe an einem Projekt teilnehmen kann. Ist der Jugendlichen bereit, an diesem Projekt teilzunehmen, wird die noch ausstehende Reststrafe erlassen bzw. zur Bewährung ausgesetzt (nach erfolgreichem Abschluss). Die Dauer dieser Maßnahme beträgt bis zu einem Jahr und kann ggf. verlängert werden.
Da bei Jugendlichen mit Immigrationshintergrund, je nach Schwere der Straftaten, auch ausländerrechtliche Maßnahmen (Abschiebung etc.) drohen, kann die erfolgreiche Teilnahme an einem Projekt bewirken, dass der Jugendliche nicht abgeschoben wird, sondern in Deutschland bleiben darf.

 


 

Sexualdelikte

In den letzten Jahren habe ich in zahlreichen Fällen Personen verteidigt, denen Sexualdelikte zur Last gelegt werden.

Hierbei bedarf es bereits im Ermittlungsverfahren einer umfassenden Betreuung. Gegebenenfalls müssen schon früh Gutachten eingeholt werden oder man beginnt (natürlich nur in geeigneten Fällen) mit einer psychiatrischen bzw. psychologischen Intervention beim Täter.


Die Anforderungen an den Rechtsanwalt sind in diesem Deliktsbereich besonders hoch, da bei der Mehrzahl der Fälle keine Zeugen vorhanden sind und die Aussage des „Opfers“ der des „Täters“ gegenüber steht. Die Vorbereitung auf eine Verhandlung muss sehr früh begonnen werden.

In Haftfällen betreue ich selbstverständlich auch den Inhaftierten bezüglich der sich aus der Haft ergebenden weiteren Fragen. Zu nennen wären hier insbesondere arbeits-, miet- oder familienrechtliche Fragestellungen.
 

Ob Bußgeldbescheid, Unfall, Fahrverbot oder drohendem Führerscheinentzug unterstütze ich Sie bei allen Fragen im Verkehrsrecht.

Bei einem Unfall kümmern wir uns komplett um Ihre Ansprüche und übernehmen die Kommunikation mit Gegner, Versicherungen und Gerichten.

Auf jeden Fall sollten Sie möglichst rasch Kontakt aufnehmen zu einer ersten Beratung.

Auch in der Strafvollstreckung ist die Einschaltung eines Verteidigers in manchen Fällen geboten. Hier geht es Insbesondere um die Ausgestaltung der Haftbedingungen, gegebenenfalls auch um die Verhinderung ausländerrechtlicher Maßnahmen, die sich an die Haftverbüßung anschließen können.

Bei den Haftbedingungen kommt der Zulassung zum ‚Freigang’ große Bedeutung zu, denn dadurch kann der Gefangene tagsüber einer Arbeit außerhalb des Gefängnisses nachgehen.

In vielen Fällen kann auch die Strafe verkürzt werden. Bei einwandfreiem Verhalten in der JVA und dem Vorliegen besonders günstiger Umstände im sozialen Umfeld beim Gefangenen kann dieser bereits nach einem Teil der verbüßten Strafe aus der Haft entlassen werden. Ich unterstütze Sie bei den entsprechenden Anträgen und Begründungen.

Geltendmachung und Abwehr von Schmerzensgeldansprüchen

 
Sie haben eine Straftat begangen oder einen Verkehrsunfall verursacht. Es kamen Personen zu Schaden. Dann haben Sie nicht nur die Behandlungskosten zu bezahlen, sondern sehen sich auch mit teilweise erheblichen Schmerzensgeldforderungen konfrontiert. Ich helfe Ihnen bei der Abwehr ungerechtfertigter Summen. Bei einem Verkehrsunfall übernimmt gegebenenfalls Ihre Versicherung auch diese Kosten.

Sind Sie Opfer einer Straftat oder eines Verkehrsunfalles geworden, helfe ich Ihnen ebenso schnell und kompetent bei der Durchsetzung Ihrer Schmerzensgeldansprüche. Wir kämpfen für Sie, während Sie genesen.
 
Sie können sich keinen Rechtsanwalt leisten, Ihnen wird aber eine schwere Straftat (Mindeststrafe 1 Jahr oder länger) vorgeworfen oder Ihnen droht die zwangsweise Unterbringung in der forensischen Psychiatrie. In solchen Fällen bestellt der Haftrichter einen sogenannten Pflichtverteidiger.

Ich übernehme seit vielen Jahren solche Mandate. Sie können mich schon bei der Eröffnung des Haftbefehlt als Verteidiger anfordern.
Sollte es bereits zu einem Haftbefehl gekommen sein, wird ebenfalls ein Verteidiger bestellt.
Die Kosten trägt zunächst die Staatskasse.
 
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Alle Kontaktoptionen:

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Thomas Weiskirchner
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Handy 0172 / 733 85 51
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